Ganzheitliche Tiermedizin

Die ganzheitliche Tiermedizin oder Komplementärmedizin oder Alternative Tiermedizin umfasst ergänzende ganzheitliche Methoden zur klassischen Schulmedizin.

Schulmedizin „contra“ Alternativmedizin ?
Ich möchte hiermit ganz klar feststellen, daß ich die Grundsätze meiner schulmedizinischen Ausbildung niemals außer Acht lassen werde.
Die alternativen komplementärmedizinischen Ausbildungen ermöglichen mir eine andere Sichtweise der „Erkrankungen“ und bieten sich somit hervorragend als Ergänzung zu schulmedizinischem Wissen an.
Ein wichtiger Aspekt in der ganzheitlichen Medizin (Komplementärmedizin) ist der Einklang von Körper, Geist und Seele. Nur wenn auf allen Ebenen Harmonie herrscht, ist der Organismus gesund.
In diesem Sinne biete ich Ihnen eine umfassende ganzheitliche Untersuchung und Behandlung Ihres Tieres.

Die westliche Schulmedizin sieht Symptome als Anzeichen einer Krankheit, die geprägt ist von biologischen und physikalisch-chemischen Fehlfunktionen, die korrigiert werden müssen.

Asiatische Heilmethoden aus der Komplementärmedizin dagegen gehen davon aus, daß der Körper ein zusammenhängendes System ist, in dem alle Körperteile und Organe durch Energiebahnen (Meridiane) miteinander verbunden sind. Entlang dieser Meridiane fließt die Lebensenergie Qi, die alle Körpersysteme versorgt.
Gesund ist ein Organismus dann, wenn sich alle seine Energien in Harmonie und im Gleichgewicht befinden. Bei Energiemangel oder -überschuß oder bei blockierten Energiebahnen werden wir und unsere Tiere krank.

Die ganzheitliche Tiermedizin beschäftigt sich auch mit der Anthroposophie. Das anthroposophische Menschen- und Tierbild sieht den Organismus als Einheit aus körperlichen, seelischen und geistigen Aspekten. Die Lehre geht auf Rudolf Steiner (1861-1925) zurück, welcher als erster die Notwendigkeit erkannte, in der medizinischen Behandlung auch das Gleichgewicht in der Gesamtheit wiederherzustellen.
Nicht nur der Körper, sondern auch die Lebenskraft, die Seele oder die geistige Tätigkeit kann aus dem Lot geraten.
Mit Hilfe von homöopathisch hergestellten Substanzen werden die Selbstheilungskräfte angeregt, die einzelnen Aspekte wieder zusammenzufügen. Diese Substanzen können pflanzlicher, tierischer oder mineralischer Herkunft sein.

Neben der medikamentellen Behandlung setzt die anthroposophische Medizin aber auch auf den richtigen Rhythmus, welcher Mensch und Tier wieder in seine harmonische Schwingung versetzen soll. Massagen, Bewegungstherapie und Musiktherapie finden hier ihren Einsatz.

Krankheit gilt als Ausdruck und Möglichkeit der Weiterentwicklung.
Sie ist also kein Grund zu verzweifeln, sondern mal über die Umstände nachzudenken, die den Patienten krank gemacht haben.

Die anthroposophische Medizin lehnt die Schulmedizin nicht ab, sondern versteht sich als Ergänzung.